Die 7. Ausgabe des Internationalen Festivals für Universitätstheater von Fès (FITUF) eröffnet heute, mit vier Tagen Theateraufführungen von arabischen und europäischen Universitätstruppen.
Nach einer sechsten Ausgabe, die ausschließlich der arabischen Welt gewidmet war, wird in diesem Jahr das Theaterwort Universitäten aus Portugal, den Niederlanden, Frankreich, Palästina, Jordanien und Saudi-Arabien, aber auch aus Marokko gegeben.
Es werden insgesamt acht Theaterstücke von ebenso vielen Universitätstruppen sein, die die Bretter des prächtigen Kulturkomplexes Al-Houria erklimmen werden.
Es handelt sich um „Verführungen“ der juristischen Fakultät von Fès, „Liebe gegen Fass“ der Universität Hassan II. von Mohammedia, „Jouda“ der Universität Lissabon (Portugal), „Wir sind weder Engel noch Teufel“ der Nationalen Universität Annajah von Nablus aus Palästina, „Gesang der Tauben“ der Universität König Abdulaziz von Dschidda (Saudi-Arabien), „Stilles Stück“ der Universität von Jordanien in Amman, „Bwing Bwing“ der Universität Leiden (Niederlande) und „Störungen und kleine Details“ der französischen Universität Grenoble.
Das FITUF besteht jedoch nicht nur aus Theateraufführungen. Parallel zum offiziellen Wettbewerb des Festivals werden Debatten über verschiedene Aspekte der Theaterkunst von Spezialisten auf diesem Gebiet moderiert, wie das Studentenforum „Theater und Arabischer Frühling“, das im Raum des „Theatercafés“ stattfinden wird, das für diesen Anlass eingerichtet wurde.
Und wie üblich können Theaterbegeisterte an Ausbildungsworkshops in Regie, körperlichem Ausdruck und Theaterschreiben unter der Leitung von erfahrenen Fachleuten teilnehmen.
Die unveränderliche Rubrik, die der Ehrung gewidmet ist, wird in diesem Jahr eine führende Figur der nationalen Theaterszene in der Person von Azzelarab El Kaghat feiern.
Durch die Organisation dieser Aktivitäten geht es laut der Universität Sidi Mohammed Ben Abdellah, ihrer Hauptinitiatorin, darum, die Einrichtung einer Plattform zu fördern, die Dutzende von Studenten-Schauspielern verschiedener Nationalitäten zusammenbringt, um Beziehungen von Kultur und Kunst zu knüpfen. Das FITUF versteht sich auch als Tribüne zur Förderung von Kreativität und Erziehung zur Bürgerschaft, aber auch der Menschenrechte bei Studenten.
Lieferant / Quelle : MAP, Libération