Das thematische Netzwerk der Städte zur Bewirtschaftung fester Abfälle, zu dessen Mitgliedern zwölf marokkanische Städte zählen, traf sich am 12. und 13. Juli in Fès. Dieses Netzwerk, das am 8. Mai 2012 in Rabat ins Leben gerufen wurde, untersteht dem Programm der deutschen Zusammenarbeit „CoMun“, das für Städte und Gemeinden im Maghreb bestimmt ist, um sie beim Austausch ihres Know-hows im Bereich der Stadtentwicklung zu unterstützen. Das thematische Netzwerk der Städte zur Bewirtschaftung fester Abfälle zielt darauf ab, die Kapazitäten der städtischen Akteure zu stärken, um den Bereich der Abfallwirtschaft besser zu verwalten und den Bürgern verbesserte Dienstleistungen anzubieten. „Jede Stadt verfügt über eine gewisse Anzahl an Erfahrungen, aber auch über viele Herausforderungen bei der Bewirtschaftung fester Abfälle. Das Netzwerk zielt darauf ab, das Know-how der Städte im Allgemeinen, und vor allem der gewählten Vertreter und technischen Führungskräfte, im Bereich der Bewirtschaftung fester städtischer Abfälle zu festigen, und zwar durch eine Reihe von Treffen, die auf dem Prinzip der Rotation zwischen den Städten basieren. Bei diesen Treffen stellt jede Stadt ihre bewährten Verfahren im Bereich der Bewirtschaftung fester Abfälle vor und teilt sie mit den anderen Städten“, präzisiert Fabio Germano, Koordinator des Programms „CoMun“ in Marokko. Das Treffen in Fès war somit die Gelegenheit, die bewährten Verfahren der Stadt bei der Bewirtschaftung fester Abfälle zu debattieren. Der erste Tag war dem Umweltmodell der kontrollierten Deponie (DC) von Fès gewidmet, das auf dem System der energetischen Verwertung basiert. Um den Normen des Umweltschutzes und der sauberen Produktion zu entsprechen, hat die kontrollierte Deponie von Fès, deren Betrieb 2004 begann, zur Behandlung fester Abfälle den Prozess der Methanisierung hinzugefügt, der es ermöglicht, durch den biologischen Abbau organischer Stoffe das aus diesem Prozess resultierende Biogas zu verwerten.
Das Programm CoMun (Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden des Maghreb), das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird, zielt darauf ab, den Austausch von Know-how zwischen den Ländern des Maghreb für die Stadtentwicklung zu fördern. Es ermutigt zur Schaffung eines Dialognetzwerks zwischen den Städten des zentralen Maghreb (Algerien, Marokko, Tunesien) zu Schlüsselfragen der Stadtentwicklung, um einen breiten Erfahrungsaustausch zu fördern. In diesem Sinne zielt CoMun darauf ab, sowohl die Wirkung innovativer Lösungen, die bereits in der Region existieren, zu steigern als auch die Förderung bestehender Kapazitäten und die wirksame Bewältigung aufkommender Probleme bei der Suche nach einer besseren Stadtverwaltung zu unterstützen.
Das übergeordnete Ziel von CoMun ist es, im Rahmen der nationalen und regionalen Dialoge für die Entwicklung die Erneuerungskräfte der Städte zu fördern.
-* Das thematische Netzwerk der Städte zur Bewirtschaftung fester Abfälle untersteht dem Programm der deutschen Zusammenarbeit „CoMun“, das für Städte und Gemeinden im Maghreb bestimmt ist.
-* Dieses Programm zielt darauf ab, das Know-how zwischen den Ländern des Maghreb für die Stadtentwicklung zu teilen.
-*
Lieferant / Quelle : Afaf Razouki, Le Matin