Bei ihrer Ankunft auf dem historischen Platz Bab Al Makina, dem Ort der Zeremonie, schritt Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Lalla Salma eine Abteilung der Hilfskräfte ab, die die Ehren erwies, bevor sie vom Innenminister Mohand Laenser und dem Kulturminister Mohamed Amine Sbihi begrüßt wurde. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Lalla Salma wurde anschließend vom Wali der Region Fès-Boulemane, Mohamed Dardouri, dem Präsidenten der Stiftung „Geist von Fès“, dem Präsidenten des Regionalrats Fès-Boulemane, dem Kommandanten des Waffenplatzes, dem Präsidenten der Präfekturversammlung, dem Präsidenten der Gemeinde Méchouar Fès-Jdid, dem Generaldirektor der Stiftung „Geist von Fès“ sowie den Mitgliedern des Organisationskomitees dieser 19. Ausgabe des Festivals begrüßt. Anschließend verfolgte Ihre Königliche Hoheit das Eröffnungsspektakel des Festivals unter dem Thema „Liebe ist meine Religion“, ein poetisches Fresko der Geschichte Andalusiens durch Tänze, Gesänge, Poesie, Musik und Filmprojektionen. Das Festival von Fès für sakrale Musik feiert in diesem Jahr vom 7. bis 15. Juni die andalusische Kultur, die es über acht Jahrhunderte lang verstand, die amazighische, arabische, iberische, römische und westgotische Kultur zu verbinden und die Kulturen des Orients und des Okzidents in einem einzigen Schmelztiegel zu vereinen, so die Stiftung „Geist von Fès“, die die Veranstaltung organisiert. Nach der offiziellen Eröffnungszeremonie werden sich die Veranstaltungen bis zum nächsten Samstag an den historischen Stätten der Stadt (Bab Al Makina, Dar Mokri, Dar Adiyel, Place Bab Boujloud und Jnane Sbil) mit einem reichhaltigen Programm von Konzerten abwechseln, die von Künstlern animiert werden, die Botschaften des Friedens und der Spiritualität tragen und aus allen Teilen der Welt kommen, insbesondere aus der Mongolei, Griechenland, der Türkei, Mauretanien, Spanien, dem Libanon, Indien, Martinique, Ägypten, Algerien, Bhutan, Portugal, Syrien, Palästina, den Vereinigten Staaten, Frankreich und Marokko. Das Festival bietet der breiten Öffentlichkeit kostenlos Konzerte, Ausstellungen, Sufi-Abende, pädagogische Animationen sowie künstlerische Aktivitäten an. Ebenfalls auf dem Programm steht das Forum „Eine Seele für die Globalisierung“, der jährliche unumgängliche Treffpunkt von Intellektuellen, Künstlern und Politikern der Welt zum Thema „Neue Andalusien: lokale Lösungen für eine globale Unordnung“.
Lieferant / Quelle : MAP, Le Matin