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Großmärkte, Kioske und Straßenbau in der Debatte des Gemeinderats

Der Gemeinderat der Stadt Fès hielt seine ordentliche Sitzung für den Monat Februar 2016 ab, während der alle Punkte der Tagesordnung genehmigt wurden.

Zu den 24 Punkten auf der Tagesordnung der ordentlichen Februarsitzung des Gemeinderats von Fès gehörten unter anderem die Regulierung von Kiosken, die Gestaltung städtischer Wege, die Organisation von Großmärkten und der Fischhalle sowie die Mittelübertragung für die Restaurierung des städtischen Kulturkomplexes Al Hourria. Mit einer überwältigenden Mehrheit der Ratsmitglieder, die der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) angehören, hatte der Ratsvorsitzende Idriss Azami keine Schwierigkeiten, die zur Prüfung vorgelegten Punkte genehmigen zu lassen, die auf die Verbesserung des Stadtbildes und der Dienstleistungen für die Bewohner der spirituellen Hauptstadt abzielten.

Der Rat genehmigte somit die Übertragung von Mitteln in Höhe von mehr als 3,3 Millionen DH, um seinen Beitrag zum Projekt zur Erschließung der Industriezone Bensouda (1 Million DH), zur Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten am städtischen Kulturkomplex und der Mediathek Al Hourria (1,23 Millionen DH), zum Erwerb elektronischer Waagen für die Großmärkte sowie zur Anmietung von Fahrzeugen und Maschinen, die für den Betrieb bestimmter städtischer Dienste erforderlich sind, zu leisten.

Der Rat debattierte auch über das Projekt zur Ausschreibung von Wettbewerben für die Ernennung von Bevollmächtigten für die Obst- und Gemüsegroßmärkte sowie die Fischhalle, aufgrund der wirtschaftlichen, sozialen und hygienischen Bedeutung dieser Auktionshallen und ihres Beitrags zu den Steuereinnahmen der Stadtverwaltung. Einer Notiz zufolge sind mehr als ein Dutzend der seit 1999 ernannten Bevollmächtigten für die Großmärkte verstorben oder haben das Rentenalter erreicht, und ihr Ersatz erweist sich für den reibungslosen Betrieb dieser Auktionshallen als unerlässlich.

Der Rat genehmigte zudem die Enteignung des als „Tazi-Anwesen“ bezeichneten Grundstücks für die Schaffung einer Grünzone sowie weiterer Grundstücke für die Erweiterung städtischer Wege, insbesondere des Al-Kawtar-Weges. Die gewählten Vertreter verabschiedeten auch die kommunale Verordnung bezüglich der regulierten Nutzung des öffentlichen Raums durch Kioske unter der Bedingung der Erteilung spezifischer Genehmigungen für diese Art von Gewerbe und der Einhaltung des architektonischen und ästhetischen Stadtbildes, alles mit dem Ziel, Anarchie und die illegale Besetzung kommunaler Güter zu bekämpfen.

Parallel dazu, im Bestreben, die finanziellen Ressourcen des Rates zu verbessern, verabschiedete dieser die zusätzliche Steuerverordnung bezüglich der Nutzung der überdachten Hallen, die sich im Gemeindegebiet befinden, wie die Hallen Benzakour, Bensouda, Al Massira, Aouïnat Al Houjjaj, Derb El Ameur und weitere geplante Hallen, und dies trotz des Widerstands einiger Ratsmitglieder anderer Parteien wie der Istiqlal. Der Rat entschied auch über Verordnungen bezüglich der Abwicklung von Urbanisierungsdossiers, der Regulierung von Werbetafeln und der Installation von Überwachungskameras in neuen Wohnsiedlungen und Neubauten.

Auf einer anderen Ebene und auf Vorschlag der Behörde befasste sich der Rat mit der Problematik der Reservierung kommunaler Grundstücke zur zumindest teilweisen Lösung des grassierenden Phänomens der „Ferracha“, die sowohl den Bewohnern, dem Handel, dem Verkehr, der Sauberkeit, der Hygiene als auch der Ästhetik des Stadtbildes Unannehmlichkeiten bereiten.

Der Rat genehmigte darüber hinaus mehrere Kooperations- und Partnerschaftsabkommen mit anderen Institutionen für die Verwaltung des Sektors der Kupferwarenherstellung in Aïn Nokbi, die Verbesserung der kommunalen Kapazitäten für die Steuereintreibung, die Stärkung der Verkehrssicherheitssysteme auf lokaler Ebene sowie die Wartung der Straßenbeleuchtung und der Ampelanlagen.

Während dieser ordentlichen Sitzung wurde ein Abkommen mit der internationalen Organisation „Counterpart International“ bezüglich des von der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) finanzierten Unterstützungsprogramms für die Zivilgesellschaft verabschiedet. Ein weiteres Partnerschaftsabkommen wurde zudem mit der Regionalstation des Senders „Radio Plus“ in Höhe von 800.000 DH für die Kommunikation und Popularisierung der Projekte und Aktionen der Stadtverwaltung geschlossen. Des Weiteren verfolgte der Rat bei Eröffnung der Sitzung einen Bericht über den Hausmüllabfuhrdienst, der sich seit dem Amtsantritt des neuen kommunalen Führungsteams deutlich verbessert hat. Probleme bestehen jedoch weiterhin bei der Qualität des Dienstes des beauftragten städtischen Verkehrsunternehmens.

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Le Matin (anciennement nommé Le Matin du Sahara et du Maghreb) est un quotidien marocain publié en français, présentant des actualités nationales et internationales ainsi que des informations pratiques. C'est le journal officieux du palais royal marocain.

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