Das Orchester Sijlmassa für die Kunst des Malhoun aus Erfoud hat am Samstagabend die 13. Ausgabe des Nationalen Festivals für die Kunst des Malhoun, das unter dem Motto „Die Kunst des Malhoun: das Gedächtnis des Erbes“ initiiert wurde, mit Bravour abgeschlossen.
Das Orchester Sijlmassa unter der Leitung von Meister Abdelali El Bariki hat das Publikum mit Qçayed und Gedichten begeistert, die vom authentischen kulturellen Erbe inspiriert sind und soziale Themen, Liebe und Natur behandeln, neben Lobgesängen und Panegyriken auf den Propheten Sidna Mohammed, Friede und Segen seien auf Ihm.
Der 2. Teil des Abends wurde vom „Orchester Al Assala für die Kunst des Malhoun aus Meknès“ gestaltet, das zahlreiche Stücke des marokkanischen musikalischen und kulturellen Erbes mit Pracht neu interpretierte.
Die beiden Gruppen traten in perfekte Symbiose mit einem zahlreichen und fachkundigen Publikum, das für die Dauer eines Abends eine Anthologie der schönsten Lieder dieser erhabenen musikalischen Kunst im Chor wiederholte. Organisiert von der Stadtgemeinde in Partnerschaft mit der Stiftung für das Erbe von Fès, verzeichnete diese Ausgabe, die der nationalen Ikone der Kunst des Malhoun, dem verstorbenen Haj Mohamed Bouzoubaâ, gewidmet war, die Teilnahme zahlreicher Orchester aus verschiedenen Regionen Marokkos.
Neben humoristischen Sketchen, bei denen professionelle und neue Künstler im Rampenlicht standen, erlebte das Festival auch die Präsentation von Theaterstücken, die vom Erbe des Malhoun inspiriert waren, die Signierung eines Werkes mit dem Titel „Studien zur Kunst des Malhoun“ von Abdelwahab Al filali sowie eine Konferenz zum Thema „Der Einfluss des Malhoun auf andere künstlerische Genres des marokkanischen Erbes“, die von einer Reihe von Künstlern und Forschern moderiert wurde.
Ein Dutzend nationaler Orchester nahm an diesem kulturellen Ereignis teil, darunter „das Orchester der Frauengruppe von Fès“, „das Orchester des Malhoun von Marrakech“, neben „dem Orchester Sijlmassa für die Kunst des Malhoun aus Erfoud“ und „dem Orchester Al Assala aus Meknès“.
Lieferant / Quelle : Le Matin