Der 4. Maghreb-Kongress über lebensmittelbedingte Infektionen fand kürzlich in Fès unter dem Motto „Lebensmittelsicherheit angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und der Globalisierung“ statt. Der Kongress, der von der Maghreb-Vereinigung für Lebensmittelsicherheit (AMSAA) in Zusammenarbeit mit dem Institut Pasteur, dem Institut agronomique et vétérinaire Hassan II und dem Nationalen Amt für Lebensmittelsicherheit (ONSSA) organisiert wurde, befasste sich mit der Sicherheit von Fischerei-, Geflügel-, Milch- und pflanzlichen Produkten, Wasser und Getränken sowie der Gemeinschaftsverpflegung. Die Teilnehmer, die verschiedene Aspekte der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln in den fünf Maghreb-Staaten untersuchten, erörterten zudem Möglichkeiten zur Erstellung eines Maghreb-Leitfadens für die Untersuchung kollektiver Lebensmittelinfektionen. Laut ASMAA hat sich das Ernährungsverhalten der Maghreb-Bevölkerung durch wirtschaftliche, soziale und ökologische Veränderungen erheblich diversifiziert und gewandelt, wobei die Globalisierung des internationalen Handels zu einem starken Austausch von Lebensmitteln zwischen Regionen und Kontinenten geführt habe. Angesichts der Risiken durch lebensmittelbedingte Infektionen müssen die Maßnahmen zur Überwachung und Prävention weltweit durch einen integrierten und intersektoralen Ansatz koordiniert werden, so die gleiche Quelle. Als wissenschaftliche Gesellschaft vereint die ASMAA Wissenschaftler, Führungskräfte und Experten, die öffentlichen Einrichtungen, Fachleuten und Forschern Beratung und Expertise zur Lebensmittelsicherheit bieten. Zur Erinnerung: Der 3. Maghreb-Kongress über lebensmittelbedingte Infektionen fand im Oktober 2013 in Constantine (Algerien) zum Thema „Umweltsicherheit“ statt.
Lieferant / Quelle : Libération