Unsere Universitäten, die Räume des Wissens, der Zivilisiertheit und der Ruhe sein sollten, sind sie derart ohne Sicherheit? Die Schwere der Vorfälle, die der Universitätscampus von Fès-Dher Mehrez am vergangenen Donnerstag erlebt hat und die den Tod eines Studenten, Abderahim Hasnaoui, sowie 16 Verletzte, darunter zwei in ernstem Zustand, verursacht haben, ist alarmierend. Im Bewusstsein dieser außergewöhnlichen Situation haben die Regierungsverantwortlichen durch ihre Anwesenheit bei der Beerdigung des Studenten Abderahim Hasnaoui, die am Samstag in der Ortschaft El Jerf bei Errachidia stattfand, ein starkes Signal gesendet. So nahmen an dieser Beerdigung der Regierungschef Abdelilah Benkirane, der Minister für Hochschulbildung, wissenschaftliche Forschung und Berufsbildung, Lahcen Daoudi, die beigeordnete Ministerin beim Minister für Hochschulbildung, wissenschaftliche Forschung und Berufsbildung, Soumia Benkhaldoun, sowie Abgeordnete und Vertreter der lokalen Behörden teil. Laut den lokalen Behörden wurde Abderahim Hasnaoui getötet und zwei weitere Studenten verletzt während der Zusammenstöße, die am Donnerstag, den 24. April, auf dem Universitätscampus von Fès-Dher Mehrez zwischen Studenten, die sich als «Attajdid Tollabi» und «Annahj démocrati Al Qaidi» bezeichneten, stattfanden. Er war am Freitagmorgen seinen Verletzungen auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Hassan II erlegen, wohin er notfallmäßig transportiert worden war. Eine Untersuchung dieser Vorfälle, die von der Generalstaatsanwaltschaft eingeleitet wurde, wurde der Kriminalpolizei anvertraut. Aber laut einem Kommuniqué der Organisation «Attajdid Tollabi», das an diesem Sonntag an ALM gerichtet wurde, herrschte an der Universität seit der Ankündigung der Organisation einer für Donnerstag geplanten Konferenz zum Thema «Die Islamisten, die Linken, die Demokratie», an der die Abgeordneten und Akademiker Abdelali Hamidine von der PJD und Hassan Tariq von der USFP sowie Professor Ahmed Mofid von der juristischen Fakultät teilnehmen sollten, ein schädliches Klima, das von Drohungen einer Splittergruppe von «Annahj démocrati Al Qaidi» geprägt war. «Das angespannte Klima war der Grund für die Absage und Verschiebung der Konferenz. Dann, nach den Drohungen, erfolgte die Tat am Donnerstag gegen Mittag beim Verlassen der Kurse, als Studenten von methodischen Angriffen einer mit Säbeln bewaffneten Splittergruppe überrascht wurden», stellt das besagte Kommuniqué fest.
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